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Freitagsfoto – Verkaterte Möpse

Was man nicht alles so sieht auf der Georg-Schumann-Straße: Verkaterte Möpse, die die maunzenden Katzen mit einem Stützbier vertreiben wollen und Graffitisprayer, die mit viel Gespür für ihre Umgebung ihre Tags hinterlassen…

Foto: Simone Scharte

Foto: Simone Scharte

Freitagsfoto – Blickrichtung Süd

Diesmal ist von der Georg-Schumann-Straße selbst gar nicht viel zu sehen. Dafür gibt es einen kleine Antwort auf die Frage, die es vielfach zu beantworten gilt: Welche Perspektiven eröffnen sich von  der Straße aus? Was fällt in den Blick, wenn man eben jenen von der Georg-Schumann-Straße aus schweifen lässt?

Hier im Bild: Die Ausläufer des schicken Gohlis-Süd: Stadthäuser in der Gothaer Str. und die Friedenskirche Ecke Lützow/Gohliser Str. Und ein mutiger Fahrradfahrer, denn ein paar Meter weiter lässt es sich zwischen Straßenbahngleis und Bordsteinkante nur noch sehr ungemütlich fahren…

Foto: Simone Scharte

Foto: Simone Scharte

Freitagsfoto – Ein Stock, ein Hut…

… ein Regenschirm. Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran. So geht es beim Freitagsfoto heute mit einem Spieleklassiker zum Zeitvertreib bei Spaziergängen weiter.

Vorwärts ging es in den letzten Wochen.
Rückwärts machen wir heute einen Schritt wieder Richtung Chausseehaus unserem Ausgangspunkt.
Seitwärts schauen wir an den Häusern vorbei.
Ran – Simone nimmt die Georg-Schumann-Straße 10 genauer in den Blick.

Foto: Simone Scharte

Foto: Simone Scharte

Foto: Simone Scharte

Foto: Simone Scharte

Freitagsfoto – Begegnungen II

Keine Fläche in der Georg-Schumann-Straße ohne Mann – so scheint es wenn man Simone Schartes Spaziergang folgt. Nach der stillen Eminenz ganz in Weiß der letzten Woche nun ein Rendevous mit einem Herren in gelber Pracht, der die Fragen aufwirft: Was sind eigentlich „Vornarren“? Und wieso kennen die jeden Schmidt?

In der Georg-Schumann-Straße, Foto: Simone Scharte

In der Georg-Schumann-Straße, Foto: Simone Scharte

Freitagsfoto – Begegnungen

Und weiter geht es mit Simone Scharte durch die Georg-Schumann-Straße. Begegnungen besonderer Art erwarten sie gleich an einer der ersten Querstraßen. Was der etwas blasse Herr an der Fassade wohl den lieben langen Tag so macht und vor allem beobachtet?
Verzückendes, Überraschendes oder einfach nur Seltsames?

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Außenbewohner des Eckhauses Georg-Schumann/Mechlerstraße, Foto: Simone Scharte

Freitagsfoto – eine Wiedergeburt

Es ist zurück – das Freitagsfoto. Diesmal nimmt uns Simone Scharte mit auf eine Reise vom Chausseehaus bis zum Wahrener Rathaus, von der sie jeden Freitag ohne Wort, aber in einem Bild berichten wird.

Fotografische Ergänzungen und Unterbrechungen sind nicht nur erlaubt, sondern durchaus erwünscht. Eure Impressionen aus der Georg-Schumann-Straße sind uns weiterhin willkommen.

Am Chausseehaus, Foto: Simone Scharte

Am Chausseehaus, Foto: Simone Scharte

LEERSTUNDE in der Georg-Schumann-Straße am 9. April 2016

Das Magistralenmanagement lädt zum Rundgang durch leerstehende Geschäfte ein und schreibt:

Kennen Sie den Möckernschen Markt? Er ist das Herzstück der Georg-Schumann-Straße zwischen Anker und Historischem Straßenbahnhof und hervorragend an den ÖPNV angebunden.

Im Vergleich zu anderen Leipziger Hauptstraßen zeigt sich in diesem Umfeld aber auch ein Unterangebot an verschiedenen Gewerben auf. Für die Bereiche Lebensmitteleinzelhandel, Kleingewerbe oder Gesundheitsdienstleistung ergeben sich daher attraktive Geschäftspotenziale. Können Sie sich Ihren Laden, Ihre Praxis oder Ihr Büro genau hier vorstellen?

Die noch zur Verfügung stehenden Leerstände sind in ihrer Größe und Ausstattung sehr unterschiedlich – hier ein klassischer Laden, an andere Stelle ein Objekt mit Werkstatt im Hof. Viele sind von außen unscheinbar und verbergen im Inneren besondere Raumpotenziale. Niedrige Ladenmieten von durchschnittlich 6€/m² machen die Objekte für die Heilpraxis, den Obst- und Gemüsehändler oder auch den Waschsalon besonders ansprechend. Vermieter werden anwesend sein, sodass Sie direkt ins Gespräch kommen und weitere Informationen erhalten können.

Am Samstag, den 09.04.2016 gibt es wieder Gelegenheit, fünf leerstehende Läden in der Georg-Schumann-Straße zu besichtigen. Der Treffpunkt für die LEERSTUNDE genannte Führung ist 11:00 Uhr an der Georg-Schumann-Straße 206 (am Apelstein).

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 04.04.2016 beim Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße telefonisch unter 0341-263 190 60 oder per Email unter laux@schumann-magistrale.de anzumelden.

Möckernscher Markt, Foto: Magistralenmanagement

Möckernscher Markt, Foto: Magistralenmanagement

„Leipzig liest“ in der Georg-Schumann-Straße

Wer den Weg in die Innenstadt oder aufs Messegelände scheut, muss trotzdem nicht auf Lesungen während der Buchmesse verzichten. Denn auf der ganzen Georg-Schumann-Straße finden vom 17. -20. März über 20 Veranstaltungen statt, die der Förderverein Georg-Schumann-Straße (zum Teil) mit auf den Weg gebracht und in einem Flyer zusammengestellt hat.

Ob Krimilesung bei einem Glas Wein, Lyrik im Chinarestaurant oder Kinderliteratur – es besteht die Qual der Wahl…

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Foto: Mathias Baudenbacher

 

NdK 2015 – DANKE für eine großartige Nacht!

Was nach monatelanger Vorbereitung, einem Abend mit großartigen Ausstellungen und den ersten Rückblicken und Fotos noch fehlt: Ein großes großes DANKE, an alle, die den 5. September in der Georg-Schumann-Straße zu dem gemacht haben, was er war – wunderbar.

Danke, Danke, Danke an:

  • die beteiligten KünstlerInnen, die sich jedes Jahr aufs Neue oder auch zum ersten Mal auf ungewöhnliche Ausstellungsbedingungen einlassen: den Kampf mit Dreck, Unkraut, schlechter Luft und schwierigen Lichtverhältnissen aufnehmen, sich ungewöhnliche Hängemöglichkeiten ausdenken, um nicht zu nageln und zu bohren und gemeinsam mit Ladenbesitzern Präsentatiotionslösungen zwischen Regalen, Bürotischen und Verkaufstresen finden und bereit sind ihre Ausstellungen mitzubetreuen. Danke!
  • die Standorte, die Läden zu Galerien verwandeln (lassen), ihre Vitrinen und Regale für Fotografien, Malerei oder Keramik ausräumen und bereit sind am Samstagabend bis Mitternacht in ihren Geschäften auszuharren. Danke!
  • Eigentümer und Verwalter, die das Abenteuer wagen, ihre leerstehenden Läden und Gebäude, erstmalig auch eine Wohnung – in fremde Hände zu geben, ohne genau zu wissen, was denn eigentlich passieren wird, in dieser einen Nacht. Danke an Henryk Januszkiewicz und Dirk Michalski (143/145), Michael Rumpel (134 Hinterhaus), Nagib Majeed (139), Christian Parthe (212), Karsten Kletschkus (275), Tim Lehmann (279) und Lutz Kindschuh (Axis-Passage und Glashaus)
  • das Organisationsteam, das mit uns Monat zu Monat zusammensaß, Ideen entwickelt und Kontakte genutzt hat, uns bei der Fleißarbeit von Standortakquise und Verteilung der Werbematerialien kräftig unter die Arme gegriffen hat. Ohne diese Unterstützung wären der neue Blog, Postkarten, Plakate und NdK-Projekte so nicht möglich gewesen. Danke Alrun, danke Christoph, danke Jens, danke Roland, danke Simone!
  • den Förderverein Georg-Schumann-Straße, der mit uns gemeinsam die bürokratischen und verwaltungstechnischen Organisationshürden nimmt und sich neu in eine bisherge unbekannte Materie einarbeiten musste. Besonderer Dank gilt Michael Jüngel für den zähen Kampf mit unzähligen Buchungen.
  • das Magistralenmanagement: Vor allem an Roland Löbel für Begleitung, Hinweise und tatkräftige Unterstützung und Ilka Laux, die so manchen Kontakt zu den Eigentümern leerstehender Objekte erst möglich gemacht hat. Danke!
  • Kulturbürgermeister Michael Faber und Fördervereinsvorsitzender Falko Langer für die Eröffnung der Nacht der Kunst. Danke!
  • unseren Partnern, die eng mit uns zusammengearbeitet haben. Danke an Anker, Galerie Atelier Nord, längstes Bürgerfest im Rahmen der 1000-Jahrfeier, Tag der Industriekultur. Danke!
  • alle, die die Veranstaltung finanziell wie materiell ermöglicht haben: Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das ASW (Verfügungsfonds) und das Kulturamt der Stadt Leipzig, sowie Allianz Agentur Falko Langer, Apotheke am Viadukt, Bürogemeinschaft Gauly und Heck, Café Walter, Chinarestaurant Nin Hao, Contorhaus, Fleischerei Knötzsch, Freie Wirtschaftsförderung Frank Basten, Hörgeräte Gromke.

 

NdK 2015 – ein Blick zurück

Was für ein Tag! Was für eine Nacht! Noch zwei Tage später wirken die Eindrücke des Abends nach, den über 120 KünstlerInnen an 62 Standorten mit mehr als 4000 Besuchern erlebt haben.

An dieser Stelle erste Momentaufnahmen von mir (Anke Laufer) in Worten und Michael Ehritt in Bildern:

  • gegen 15 Uhr – Christoph Hundhammer und Toni Reintelseder machen halt vor der Georg-Schumann-Straße 116 und haben die Reiterskulptur im Gepäck, die Richtung Huygensplatz unterwegs ist.
  • 16 Uhr – Wir wollen auf die Straße! Trotz Wind und kühler Temperaturen wird die Nacht der Kunst draußen vor dem Glashaus am Viadukt eröffnet. Gemeinsam mit 60 Besuchern frieren Kulturbürgermeister Michael Faber, Fördervereinsvorsitzender Falko Langer sowie das Organisationsteam. Kaum sind die letzten Worte gesprochen, setzt der Regen ein. Die Gelegenheit, um auf vier Etagen Austellungen und Auktionsraum zu erkunden.
  • Gegen 17 Uhr ist es im ehemaligen Treffpunkt Möckern noch ruhig, der Geruch erkalteten Zigarettenrauchs empfängt einen, aber ebenso ein Ort gestaltet mit Schwarzweißfotografien, die nicht einfach an den Wänden, sondern von der Decke herab hängen und so den ganzen Raum ausfüllen. Großartig!
  • 18 Uhr – die letzten Ausstellungplakate zur Bau- und Nutzungsgeschichte, die der Wind im Gohliser Wannenbad weggefegt hat hängen wieder, der Puls wird ruhiger, es gibt Gelegenheit zu Gesprächen mit Besuchern.
  • 19 Uhr – Marek Brandt berichtet von vollen Läden und verwirrten Menschen, die sich wundern, wieso die Georg-Schumann-Straße plötzlich ihren ganz eigenen Sound hat… Noch ist das Licht in der Georg-Schumann-Straße 145 nicht angegangen.
  • 20 Uhr – Max Polter und Stefan Theisges beenden ihr erstes von zwei grandiosen Konzerten. Küßt die Faschisten, wo ihr sie trefft von Kurt Tucholsky – die Realität kommt endgültig im Hinterhof an, als sie ankündigen die ihnen versprochenen Spenden aus dem Weinausschank an den Flüchtlingsrat weiterzugeben.
  • 21.15 Uhr – Dank tatkräftiger Unterstützung des erweiterten Familienkreises geht es jetzt raus auf die Georg-Schumann-Straße. Ganz schön was los hier und zum ersten Mal hat die NdK einen Klang: Mareks Brandt Soundinstallation erfüllt die Straße, der Yachtclub Leutzsch im Hinterhof der 134 ist bis auf die Straße zu vernehmen. Jetzt ist klar: In den Vorjahren hat doch das ein oder andere gefehlt…
  • 22 Uhr – Nach Zwischenstopps im Infozentrum und in der 143 auf einer Privatparty der Neueigentümer: Kontrastprogramm in der reinsten schönsten Form: Laut und kraftvoll – der Yachtclub Leutzsch füllt Hof und Hinterhofwohnung in der 134 komplett aus. Wie lange wohnen die schon hier, fragt man sich… Jeder Raum völlig anders … Um Platitüden zu vermeiden, einfachmal bei Facebook Florian Rosiers Bilder vom Abend ansehen. Ganz anders geht es auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu. Im toddlin town zeigt Jens Franke ganz zarte filigrane, unglaublich detailierte Insekten aus Papier und Buchbindearbeiten.
  • 23 Uhr – Streifzug durch Möckern: Hier ist es inzwischen schon leer und war es nie so voll, wie im Glashaus oder in Gohlis. Denn die meisten Besucher haben aufgrund des Wetters das Fahrrad zu Hause stehen lassen, die Strecke Glashaus – Axispassage wird mit der Straßenbahn überbrückt. Schade, sie haben u.a. mit der Pajama Party in der 212, den Fotografien vom Jodlerfest in der 275 und der Fotogruppe in der 212 tolle Ausstellungen verpasst. Trotzdem sind alle zufrieden, ganz allein, waren sie dank der wetterfesten Besucher dann doch nicht.
  • 24 Uhr – zurück in Gohlis, bevor es nach hause geht noch ein letzter Abstecher in die 139, wo wir einen müden, aber glücklichen Mahmoud Dabdoub treffen, den der Besucherstrom viele Gespräche, aber kaum eine Ruhepause gegönnt hat.
  • 0.30 Uhr – die letzten Besucher sind müde und durchgefroren von dannen gezogen, wir schließen das Tor, sitzen zu fünft am Küchentisch tauschen uns über Gesehens und Verpasstes aus. Ach dieser 5. September – was für ein Tag!