Vier Fragen an die Künstler 2017 – Teil 2

#8 Jutta Pillat

Jutta Pillat

Woran arbeitest du gerade?
Ich arbeite gerade an einem längeren Erzählgedicht über Flüsse.

Mein Leben ohne Kunst wäre? Fade und weniger spannend.

Die Georg-Schumann-Strasse ist für Dich? Ein wichtiger Weg hin zu meiner Liebe.

Was planst du zur NdK 2017?
Ich plane, kleine pikante Geschichten zu lesen, die an jedermann gerichtet sind und viel über mein erfahrenes Leben verraten.


#9 Wolfgang Schieweck

„DER NARR AUF DEM HÜGEL“

Was planst du zur NdK 2017? Ich (Lehrer für Kunst & Kunstpraktiker) werde einen Raum im Heisenberg Gymn. mit meinen Werken und Präsentationen belegen.
Außerdem möchte ich: mal dabei sein … das Flair genießen … mit interessierten Menschen in Kontakt treten … mich selbst mit dem, was ich gestalte, vorstellen.
Ich bin neugierig und offen für Experimente.

Die Georg-Schumann-Straße ist für dich?
Ich selbst bin kein ortsansässiger Schumannianer, wohne in Leipzig Grünau und arbeite mitten in der Stadt (Goldschmidtstraße) am BSZ11.


#10 Barbara Beekmann, Autorin

Woran arbeitest du gerade? Seit ein paar Jahren schreibe ich Erzählungen und Romane. Besonders interessieren mich Geschichten über das Zusammenleben der Menschen im Alltag und ihre Befindlichkeiten. Ein neues Projekt, eine Novelle, an der ich gerade arbeite, spielt im 19. Jhd. Hauptfigur ist die Dienstmagd Luise.

Die Georg-Schumann-Straße ist für dich? 2015 sind mein Mann und ich aus Thüringen nach Leipzig Gohlis gezogen. Die Umgebung der Georg Schumann Straße ist unser neues Zuhause geworden. Wir fühlen uns hier wohl und möchten gerne dazu beitragen, dass diese Straße noch attraktiver wird.
Was planst du zur NdK 2017? Im vergangenen Jahr habe ich zum ersten Mal die Nacht der Kunst hier erlebt. Es ist eine wunderbare Idee, die mich sofort begeistert hat. Deshalb beteilige ich mich in diesem Jahr mit einer Lesung aus meinem ersten Roman „Lügen sind die Kinder der Angst“, der in Kürze erscheinen wird.


#11 Nilos Klemmos

Woran arbeitest du gerade?
Fahrende Holzbuchstaben, Disco-Klo, Hausfassade, Weltherrschaft

Dein Leben ohne Kunst wäre?
Wie Leipzig ohne Uniriese. Außerdem wäre euer morgendlicher Arbeitsweg sehr farblos.

Die Georg-Schumann-Straße ist für dich?
Die kommende Leipziger Szenemeile und mein Hood.

Was planst du zur NdK 2017?
Während einer lauen Sommernacht die Kunst mit lieben Menschen zu zelebrieren.


#12 Arno Hagenunger

Woran arbeitest du gerade? Ich arbeite an einer etwas kleinformatigeren Zeichnung zum Warmwerden vor dem nächsten Projekt.

Dein Leben ohne Kunst wäre? Wie Aufstehen ohne Kaffee. Schon irgendwie machbar, aber echt nichts.

Die Georg-Schumann-Straße ist für dich? Der Ort, an dem ich zum ersten mal ausstellen durfte und damit ein bisschen Heimat.

Was planst du zur NDK? Doch irgendwie eine ganze Menge.


#13 Jaqueline Eichelmann

Woran arbeitest du gerade?
Ich arbeite gerade an einem energetischen Bild mit dem Titel „Die Kraft der Worte“. Das Bild entsteht in Vorbereitung auf das gleichnamige Seminar, das ich am 27./28.10.2017 anbiete.

Dein Leben ohne Kunst wäre?
Mein Leben ohne Kunst wäre weniger erfüllend. Ich würde dieses kreative Ventil für Selbstausdruck und -erkenntnis und den Spaß am Malen sehr vermissen.

Die Georg-Schumann-Straße ist für dich?
Die Georg-Schumann-Straße ist für mich ein Straße, die wieder zum Leben erwacht und viele Überraschungen bereithält.

Was planst du zur NdK 2017?
Ich zeige zur NdK energetische Bilder zu grundsätzlichen Lebensthemen, Bilder, die zu neuen Sichtweisen / neuen Wegen inspirieren können. In Ergänzung dazu gibt es 19.00 und 21.00 Uhr meditative Klänge auf meinem Kotamo.


#14 Bernd Heyne

Woran arbeiten Sie gerade? An der Ideenfindung für erneute NdK-Beteiligung 2018 – ansonsten an der Privatsache Sommer.

Mein Leben ohne Kunst wäre? Nur in kreativen Erholungspausen denkbar aber schwer zu verwirklichen.

Die Georg-Schumann-Straße ist für Sie? Beziehungsreicher als jede andere Straße in Leipzig.

Was plane ich zur NdK 2017? Mein diesjähriger Beitrag: »Ähnlichkeiten« Nie konnte ich mir ein Gedicht einprägen und auswendig aufsagen. Auf meinem Klavier übe ich zeitlebens klassische Stücke nach Noten, sie auswendig zu spielen ist mir nicht gegeben. Namen von Personen, Städten, Pflanzen usw. fallen mir heute im Älterwerden aus dem Kopf, ebenso wie Termine oder zu erledigende Aufgaben. Ein Leben lang aber habe ich – von Berufs wegen – ein Bildgedächtnis trainiert, auch nennt man es wohl fotografisches Gedächtnis. So kann ich mich fast immer an tausende im Computer angehäufte Bilder erinnern und deren Ähnlichkeit mit schon einmal Gesehenem abrufen. Hierzu zählt auch das sich in jeder Generation wiederholende Spielin Wolkenformationen reale Dinge zu sehen.
All das möchte ich am 2. September 2017 in einigen Beispielen zeigen und zum Nachahmen und kreativen Weitertreiben anregen.